Der Vorstand
stellt sich vor. 

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Im Gründungsvorstand sind Personen aus den Bereichen Wirtschaft, Tourismus, Kultur, Bildung, Forschung und Gesundheit vertreten. Als Präsident waltet Jon Erni. Die weiteren Mitglieder sind Arnold Bachmann, Maurus Blumenthal, Yvonne Brigger, Lilian Ladner, Barbara Haller Rupf, Nikolaus Schmid und Aixa Andreetta.

Der aktuelle Vorstand wurde am 9. Mai 2022 konstituiert und deckt die dem Verein wichtige Vielfalt von Alter, Geschlecht, Kultur und beruflichem Hintergrund ab.

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Jon Erni

Präsident

Seit vielen Jahren setze ich mich für die Nutzung der Digitalisierung als Chance für den ländlichen Raum ein. Der Kanton Graubünden hat dazu eine Vorreiterrolle eingenommen und auf politischer Ebene die gesetzlichen Grundlagen definiert sowie die nötige Finanzierung bereitgestellt.

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Arnold Bachmann

Ehemals CEO Kantonsspital

Es ist mir ein grosses Anliegen, den Kanton Graubünden bei der Digitalisierung voran zu bringen. Deshalb engagiere ich mich auch im Verein eSANITA für das elektronische Patientendossier oder auch früher schon als Vorsitzender des ersten Spital-Informatik-Verbundes der Schweiz.

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Maurus Blumenthal

Geschäftsführer Bündner Gewerbeverband

Digitale Technologien verändern das Verhalten der Menschen und der Unternehmen. Kunden, Mitarbeitende, Lieferanten und Konkurrenten verändern sich durch die «Digitalisierung». Die Digitalisierung beschleunigt bestehende gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Veränderungen und bringt neue Veränderungen im Gang. Die Digitalisierung bringt für den Rand- und Grenzkanton Graubünden Entwicklungspotenzial mit sich. Jedoch droht auch die Gefahr den Anschluss noch stärker zu verlieren. Mit einer sicheren und guten digitalen Infrastruktur, mit hochwertigen arbeitsmarktbezogenen Fachausbildungen und der Entwicklung von neuen Wertschöpfungsketten sowie einer möglichst zurückhaltenden Regulierung und einer proaktiven gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung mit der Digitalisierung gelingt es der Bünder Volkswirtschaft mit seinen innovativen Unternehmen die «Digitalisierung» für die kommenden Generationen zu nutzen. Bei der Umsetzung des Gesetzes zur Förderung der digitalen Transformation in Graubünden steht für mich der Zweck des Gesetzes im Vordergrund sowie eine möglichst unbürokratische und dennoch professionelle Abwicklung der Gesuche im Vordergrund. Damit können diese Steuergelder wirksam, nachhaltig und innovationstreibend eingesetzt werden.

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Barbara Haller Rupf

Geschäftsleiterin Academia Raetica

Mein Ziel: Die Digitalisierung in all ihren Facetten zu nutzen, um Graubünden als attraktiven Lebens-, Arbeits- und Freizeitort weiterzuentwickeln. Hierzu können die Forschungsinstitutionen des Kantons einen massgeblichen Beitrag leisten. Mein Engagement im Vorstand verstehe ich als Brückenbauerin zwischen der Bündner Forschung und der Bündner Bevölkerung im Bereich der Digitalisierung. Ich trage die Ideen der Forschungsinstitute in den Verein GRdigital und überbringe die Bedürfnis-se der Menschen denjenigen, welche die Kompetenz haben, Lösungen zu entwickeln.

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Nikolaus Schmid

Vorstand Kulturkanton

Natürlich betrifft die Digitalisierung auch die Kultur und das Kulturschaffen. Im weiteren, wie im engeren Sinne. Und auch hier bietet sie Chancen. Und das Schöne dabei: Kunst und Kultur können sie sich zueigen machen, so, dass sie mehr sein kann als bloss Mittel zum Zweck. Doch sofort stellen sich Fragen: Wie verändern neue Technologien und digitale Innovationen die Arbeit von Kulturschaffenden und Kultureinrichtungen? Welche Rolle spielt die digitale Transformation für Besucher*innen und Kulturinteressierte? Welche Potenziale bietet die Digitalisierung darüberhinaus für die kulturelle Bildung und die Teilhabe an Kulturangeboten? Ist Digitalisierung ein vorübergehendes Phänomen oder eine nachhaltige Entwicklung? – Kommt da etwas auf uns zu, das wir möglicherweise erst in Ansätzen kennen und verstehen?

Ich finde es wichtig, dass wir uns diese und andere Fragen stellen um sicherzustellen, dass wir die Digitalisierung mit kritischem Auge für uns Nutzen, ohne dabei das Analoge zu verneinen. Ich freue mich auf eine spannende und lustvolle Auseinandersetzung und viele Projekte.

Aixa Andreetta

Aixa Andreetta

Dr. in Archäologie / Wissenschaftliche Mitarbeiterin RSI

Eine Archäologin, die an die Digitalisierung glaubt, mag paradox erscheinen. Für mich ist die Digitalisierung ein interdisziplinäres und komplexes Werkzeug, mit dem sowohl zeitliche als auch geografische Barrieren überwunden werden können.

Es ist eine Entwicklung, bei der das Zusammenspiel zwischen Bereichen, Disziplinen/Gebieten und Menschen von grundlegender Bedeutung ist, um neue Ausdrucksformen, neue Impulse für die Gesellschaft und neue effektive Formen der Zusammenarbeit zu erforschen.

Mein Engagement für GRdigital ist dementsprechend übergreifend zugunsten der Peripherien, des Italienischbünden und der sprachlichen Minderheiten.