Der Vorstand
stellt sich vor. 

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Im Gründungsvorstand sind Personen aus den Bereichen Wirtschaft, Tourismus, Kultur, Bildung, Forschung und Gesundheit vertreten. Als Präsident waltet Jon Erni. Die weiteren Mitglieder sind Arnold Bachmann, Maurus Blumenthal, Yvonne Brigger, Lilian Ladner, Barbara Rupf Haller und Nikolaus Schmid.

Der aktuelle Vorstand wurde am 10.05.21 konstituiert und deckt die dem Verein wichtige Vielfalt von Alter, Geschlecht, Kultur und beruflichem Hintergrund ab. An der Generalversammlung im Frühjahr 2022 möchte man den Mitgliedern ein zusätzliches Vorstandsmitglied, und zwar eine Vertreterin oder einen Vertreter der italienische sprechenden Regionen, zur Wahl präsentieren.

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Jon Erni

Präsident

Seit vielen Jahren setze ich mich für die Nutzung der Digitalisierung als Chance für den ländlichen Raum ein. Der Kanton Graubünden hat dazu eine Vorreiterrolle eingenommen und auf politischer Ebene die gesetzlichen Grundlagen definiert sowie die nötige Finanzierung bereitgestellt.

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Arnold Bachmann

Ehemals CEO Kantonsspital

Es ist mir ein grosses Anliegen, den Kanton Graubünden bei der Digitalisierung voran zu bringen. Deshalb engagiere ich mich auch im Verein eSANITA für das elektronische Patientendossier oder auch früher schon als Vorsitzender des ersten Spital-Informatik-Verbundes der Schweiz.

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Maurus Blumenthal

Geschäftsführer Bündner Gewerbeverband

Digitale Technologien verändern das Verhalten der Menschen und der Unternehmen. Kunden, Mitarbeitende, Lieferanten und Konkurrenten verändern sich durch die «Digitalisierung». Die Digitalisierung beschleunigt bestehende gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Veränderungen und bringt neue Veränderungen im Gang. Die Digitalisierung bringt für den Rand- und Grenzkanton Graubünden Entwicklungspotenzial mit sich. Jedoch droht auch die Gefahr den Anschluss noch stärker zu verlieren. Mit einer sicheren und guten digitalen Infrastruktur, mit hochwertigen arbeitsmarktbezogenen Fachausbildungen und der Entwicklung von neuen Wertschöpfungsketten sowie einer möglichst zurückhaltenden Regulierung und einer proaktiven gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung mit der Digitalisierung gelingt es der Bünder Volkswirtschaft mit seinen innovativen Unternehmen die «Digitalisierung» für die kommenden Generationen zu nutzen. Bei der Umsetzung des Gesetzes zur Förderung der digitalen Transformation in Graubünden steht für mich der Zweck des Gesetzes im Vordergrund sowie eine möglichst unbürokratische und dennoch professionelle Abwicklung der Gesuche im Vordergrund. Damit können diese Steuergelder wirksam, nachhaltig und innovationstreibend eingesetzt werden.

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Yvonne Brigger-Vogel

Geschäftsführerin ITG

Die digitale Transformation hat im Tourismus schon seit einiger Zeit Einzug gehalten. Internet und Smartphone haben die Tourismusbranche auf den Kopf gestellt. Die veränderten Kundenbedürfnisse und soziokulturellen Trends fordern die Leistungsträger und Destinationsmanagement-Organisationen täglich bei der Entwicklung und Bereitstellung des touristischen Angebotes. Hierbei nimmt die Bedeutung der digitalen Technologien zur Optimierung und Aufbereitung von gästeorientierten Prozessen, Produkten und Dienstleistungen exponentiell zu. Die Tourismusbranche verfügt bereits über viele gute Ansätze, Projekte und Umsetzungsbeispiele im Bereich der digitalen Transformation: Convenience-erhöhende Apps, elektronische Gästekarten, Bonusprogramme, Smarte Assistenten (Schnee-höhenmessung bei der Pistenpräparation, energiesparende Kapazitätsbewirtschaftung bei Bergbahnen) sind nur einige Beispiele.

Ich möchte im Verein GRdigital die Erfahrungen und Learnings aus diversen touristischen Projekten einbringen und mithelfen, den Weg für innovative, zukunftsorientierte, branchen- und destinations-/regionsübergreifende Digitalisierungsprojekte zu ebnen, die spürbare Mehrwerte generieren.

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Barbara Haller Rupf

Geschäftsleiterin Academia Raetica

Mein Ziel: Die Digitalisierung in all ihren Facetten zu nutzen, um Graubünden als attraktiven Lebens-, Arbeits- und Freizeitort weiterzuentwickeln. Hierzu können die Forschungsinstitutionen des Kantons einen massgeblichen Beitrag leisten. Mein Engagement im Vorstand verstehe ich als Brückenbauerin zwischen der Bündner Forschung und der Bündner Bevölkerung im Bereich der Digitalisierung. Ich trage die Ideen der Forschungsinstitute in den Verein GRdigital und überbringe die Bedürfnis-se der Menschen denjenigen, welche die Kompetenz haben, Lösungen zu entwickeln.

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Lilian Ladner

Leiterin Fachstelle MINT, Pädagogische Hochschule

Die digitale Transformation betrifft alle Lebensbereiche unserer Gesellschaft. Die Aufgabe der Bildung ist es, Kinder und Jugendliche auf die Gesellschaft von morgen vorzubereiten. Darum engagiere ich mich seit mehr als zehn Jahren in der MINT-Förderung im Kanton Graubünden. Mir ist es ein Anliegen, dass angehende wie auch erfahrene Lehrpersonen die neuen Technologien kennen, anwenden und im Unterricht einsetzen können. Mit ihrer wertvollen Arbeit schaffen die Lehrpersonen die Basis, damit die Generation von morgen die Kulturtechniken erlernt und diese verantwortungsbewusst einsetzen kann. Ich stehe dafür ein, dass wir die problemorientierte Aufgabe aus der Lebenswelt der Kinder & Jugendlichen ins Zentrum stellen und dabei die Technik mit der Kooperation, der Kommunikation, der Kreativität und dem kritischen Denken verbinden.

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Nikolaus Schmid

Vorstand Kulturkanton

Natürlich betrifft die Digitalisierung auch die Kultur und das Kulturschaffen. Im weiteren, wie im engeren Sinne. Und auch hier bietet sie Chancen. Und das Schöne dabei: Kunst und Kultur können sie sich zueigen machen, so, dass sie mehr sein kann als bloss Mittel zum Zweck. Doch sofort stellen sich Fragen: Wie verändern neue Technologien und digitale Innovationen die Arbeit von Kulturschaffenden und Kultureinrichtungen? Welche Rolle spielt die digitale Transformation für Besucher*innen und Kulturinteressierte? Welche Potenziale bietet die Digitalisierung darüberhinaus für die kulturelle Bildung und die Teilhabe an Kulturangeboten? Ist Digitalisierung ein vorübergehendes Phänomen oder eine nachhaltige Entwicklung? – Kommt da etwas auf uns zu, das wir möglicherweise erst in Ansätzen kennen und verstehen?

Ich finde es wichtig, dass wir uns diese und andere Fragen stellen um sicherzustellen, dass wir die Digitalisierung mit kritischem Auge für uns Nutzen, ohne dabei das Analoge zu verneinen. Ich freue mich auf eine spannende und lustvolle Auseinandersetzung und viele Projekte.